Bereits gewusst?


Unterscheidung von Kastration & Sterilisation

 

Die Kastration bezeichnet die Entfernung der Geschlechtsorgane und der Hormonhaushalt wird beeinflusst.

Bei der Sterilisation bleiben die Geschlechtsorgane intakt, die Fortpflanzung wird verhindert durch die Unterbrechung der Ausführungsgänge.


Lernformen

  • Habituation
  • Klassische Konditionierung
  • Operante Konditionierung
  • Instrumentelle Konditionierung
  • Komplexes Lernen
  • Konstanter Verhaltenskomplex

 


Kommunikation Hund/ Mensch

Nebst den Unterschieden im sozialen Zusammenleben besteht ein weiterer sehr großer Unterschied: die Kommunikation.

Wir Menschen reden miteinander, und wir reden auch mit dem Hund.

Der Hund versteht von unserer Sprache nichts, lernt aber einzelne Wörter und deren Bedeutung kennen. Er lernt, wie er sich aufgrund eines Kommandos verhalten muss, um eine positive Erfahrung zu machen, und er lernt unseren Tonfall kennen. Wir dressieren unseren Hund.

 

Dressur ist nicht sein normales Verhalten, sondern nur ein gelerntes, das in der Natur nicht vorkommt!


Sinnesleistungen

 

·         Der Geruchssinn

 

Der Geruchsinn des Hundes ist weit ausgeprägter als bei uns Menschen. Während wir uns mit ca. 5 Mio. Riechzellen begnügen müssen, verfügt der Hund über 125 - 220 Mio. Riechzellen.

 

·         Das Gehör (auditive Wahrnehmung)

 

Hunde hören weitaus besser als wir. Das Hörvermögen wird in Hertz gemessen = Schwingungen pro Sekunde:

Hunde:    15 bis 50'000 Hz

Menschen: 20 bis 20'000 Hz

 

·         Das Sehvermögen (optische Wahrnehmung)

 

Hunde sehen anders als wir Menschen. Das Sehvermögen ist aber der Rasse abhängig. Für den Hund als Jagdtier ist naturgemäß das Sehen im Dunkeln wichtiger als Erkennen von Farben. Im Gegensatz zum Menschen verfügt das Auge des Hundes über eine Schicht auf der Netzhaut, die das einfallendes Licht reflektiert (Tapetumlucidum). Dadurch ist der Hund in der Lage, auch nachts sehr gut zu sehen.

 

·         Der Tastsinn (taktile Wahrnehmung)

 

Der Tastsinn ist der erste Sinn, den Hunde entwickeln. Er ist für den Hund bereits als Welpe sehr wichtig, da er mit Berührungen eine soziale und emotionale Bindung mit seiner Mutter - später mit Menschen und anderen Hunden - eingeht.

Berührungen werden über die Haut, die Pfoten und über die Schnurrhaare (Vibrissen) wahrgenommen.

 

·         Der Geschmackssinn (gustatorische Wahrnehmung)

 

Der Geschmackssinn hat die Aufgabe, verträgliche von unverträglichen Lebensmitteln zu unterscheiden.